Kinks & Fetische – Was bedeutet Elektrostimulation?
Elektrostimulation
Elektrostimulation, kurz E-Stim, bedeutet, schwachen Strom aus speziell dafür gemachten Geräten zu nutzen, für kribbelnde, summende oder stechende Empfindungen auf Haut und Muskeln.
Was bedeutet Elektrostimulation?
Elektrostimulation setzt sich zusammen aus „Elektro“, vom griechischen Wort für Bernstein, das der Elektrizität ihren Namen gab, und „Stimulation“, vom lateinischen „stimulare“, anstacheln. Gemeint ist schwacher Strom für scharfe, kribbelnde oder stechende Körperempfindungen. Im Kink kommt der Strom meist aus einem kleinen Steuergerät mit Pads oder leitfähigen Toys, oder aus einem Violet Wand, der winzige Funken über die Haut knistern lässt. Die Stärke reicht vom sanften Kribbeln bis zu kräftigen Muskelzuckungen, perfekt zum Necken und für Kontrollspiele.
Ist Elektrostimulation sicher?
Sie kann es sein, mit der richtigen Ausrüstung und einer goldenen Regel: Pads nie oberhalb der Taille anbringen, denn Strom quer durch die Brust kann das Herz stören. Nutze nur Geräte, die für den Körper oder für Erotik gemacht sind, nie etwas aus der Steckdose oder Selbstgebautes. Lass es bei Herzschrittmacher, Herzerkrankungen, Epilepsie oder in der Schwangerschaft und halte Pads fern von verletzter Haut, Kopf und Hals. Starte auf der niedrigsten Stufe und dreh runter, bevor du ein Pad versetzt oder abnimmst.
Wie fange ich mit E-Stim an?
Mit einem körpersicheren Gerät, Pads auf einem großen Muskel wie dem Oberschenkel und dem Regler auf null. Dreh langsam hoch, bis dein Partner ein Kribbeln spürt, und bleib dort eine Weile, denn das Gefühl kann sich steigern. Vereinbart ein Safeword und behaltet die Steuerung in Reichweite. Fühlt sich der Oberschenkel vertraut an, probiert andere Stellen unterhalb der Taille oder ein leitfähiges Toy. Unsicher, ob dein Partner das mag? Elektrostimulation erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.