Kinks & Fetische – Was bedeutet Mind-Control-Rollenspiel?
Mind-Control-Rollenspiel
Ein Mind-Control-Rollenspiel ist eine Fantasie, in der eine Person so tut, als würden ihr Wille und ihre Handlungen völlig von der anderen gesteuert, oft per Triggerwort, Blick oder gespielter Hypnose.
Was bedeutet Mind-Control-Rollenspiel?
Mind Control ist Englisch für Gedankenkontrolle und stammt aus Science-Fiction, Fantasy und Comics, wo Bösewichte die Gedanken anderer übernehmen. Im Schlafzimmer tut eine Person so, als hätte sie ihren freien Willen verloren, und gehorcht einfach allem, was die andere sagt. Oft beginnt die Szene mit einem Auslöser, einem Fingerschnippen, einem Satz oder einem pendelnden Anhänger. Danach „muss“ die gesteuerte Person Befehlen folgen, vom Posieren bis zu Geständnissen, die sie sonst nie machen würde. Der Reiz liegt darin, sich hinzugeben, ohne selbst entscheiden zu müssen.
Ist Mind-Control-Rollenspiel dasselbe wie erotische Hypnose?
Nicht ganz. Beim Mind-Control-Rollenspiel spielen beide nur, und die gesteuerte Person ist die ganze Zeit voll bei sich. Erotische Hypnose nutzt echte hypnotische Techniken für einen entspannten, sehr empfänglichen Zustand. Das überschneidet sich mit der Fantasie, braucht aber mehr Sorgfalt, weil die Grenze zwischen Spielen und echter Trance verschwimmen kann. Viele bleiben genau deshalb beim Rollenspiel.
Wie geht Mind-Control-Rollenspiel sicher?
Legt vorher fest, welche Befehle erlaubt und welche tabu sind, damit die gesteuerte Person das nicht im Moment entscheiden muss. Wählt ein Safeword, das immer gilt, auch „unter Kontrolle“, und einen klaren Satz, der den Bann beendet. Meidet Triggerwörter, die im Alltag vorkommen, und plant ein sanftes Aufwachen und Aftercare nach der Szene.