Kinks & Fetische – Was bedeutet Nuru-Massage?
Nuru-Massage
Die Nuru-Massage ist eine erotische Massage im japanischen Stil, bei der eine Person mit dem ganzen Körper über die andere gleitet, beide bedeckt mit einem rutschigen, geruchlosen Gel aus Algenextrakt.
Was bedeutet Nuru-Massage?
Nuru kommt vom japanischen „nurunuru“, das etwas Rutschiges oder Glitschiges beschreibt. Bei der Nuru-Massage gleitet eine Person nicht nur mit den Händen, sondern mit dem ganzen Körper über die andere, beide eingerieben mit einem klaren, geruchlosen Gel. Das Gel wird meist aus Algenextrakt hergestellt, oft aus Nori, manche Marken nutzen auch andere Pflanzenstoffe. Es bleibt viel länger glitschig als Öl. Entstanden ist Nuru in japanischen Massagesalons, heute probieren es viele Paare zu Hause als sinnliches, verspieltes Erlebnis aus.
Wie macht man eine Nuru-Massage zu Hause?
Deckt Bett oder Boden mit einem wasserfesten Laken oder einer Luftmatratze ab, heizt den Raum auf und verrührt das Gel mit warmem Wasser, bis es sich seidig anfühlt. Verteilt es auf euren Körpern, dann lass Brust, Bauch, Arme und Beine langsam über den Rücken deines Partners gleiten und danach über die Vorderseite. Bewegt euch langsam und setzt euer Körpergewicht vorsichtig ein. Es geht weniger um Technik als um vollen Hautkontakt und verspieltes Rutschen.
Worauf solltet ihr beim Nuru-Gel achten?
Böden und Badewannen werden gefährlich rutschig, bewegt euch also vorsichtig und wischt die Füße ab, bevor ihr aufsteht. Macht bei empfindlicher Haut oder Allergien vorher einen Test an einer kleinen Hautstelle und haltet das Gel von den Augen fern. Wenn Kondome oder Toys dazukommen, prüft auf der Packung, ob das Gel damit verträglich ist. Duscht danach, denn Reste fühlen sich klebrig an, sobald sie trocknen.