Kinks & Fetische – Was bedeutet Ringen?
Ringen
Ringen ist ein einvernehmlicher Kraftkampf zwischen Partnern, mit Schieben, Festhalten und dem Kampf um die Kontrolle, verspielt oder intensiv, oft als Auftakt für Sex oder ein Machtspiel.
Was bedeutet Ringen?
Ringen ist das alte deutsche Wort für den Kampf Körper an Körper, wie im gleichnamigen Sport. Im Kink-Kontext ist es ein einvernehmlicher Kraftkampf zwischen Partnern, mit Schieben, Festhalten und dem Kampf um die Kontrolle. In der Szene heißt das auch Struggle Play. Manche ringen aus Spaß und wer gewinnt, bestimmt, was danach passiert. Andere nutzen es, damit sich ein Machtgefälle verdient anfühlt. Der Widerstand ist echt, die Regeln stehen vorher fest.
Ist Ringen beim Sex sicher?
Kann es sein, wenn ihr vorher klare Regeln festlegt. Räumt Möbel mit scharfen Kanten weg, legt Schmuck ab, schneidet die Nägel und vereinbart, dass Hals, Kehle und Gelenke tabu sind. Sprecht ein Abklopfen oder Safeword ab, das auch funktioniert, wenn jemand festgehalten wird, und seid ehrlich bei Kraftunterschieden. Wer stärker ist, hält sich zurück. Das Ziel ist ein guter Kampf, keine Verletzung.
Warum mögen Menschen Ringen beim Sex?
Ringen macht Machtspiel körperlich spürbar. Nach einem echten Kampf festgehalten zu werden oder sich die Oberhand zu erkämpfen, fühlt sich oft intensiver an, als einfach Anweisungen zu bekommen. Adrenalin, Nähe und das Lachen, wenn etwas schiefgeht, gehören dazu. Unsicher, ob dein Partner das mag? Ringen erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.