Kinks & Fetische – Was bedeutet Spiegelspiel?
Spiegelspiel
Spiegelspiel bedeutet, sich beim Sex oder Spiel in einem Spiegel zuzusehen, eine voyeuristische Ebene, bei der ihr Darsteller und Publikum zugleich seid.
Was bedeutet Spiegelspiel?
Spiegelspiel ist die deutsche Form des englischen „Mirror Play“ aus der Kink- und sexpositiven Szene, also Spiegel plus Spiel. Gemeint ist, sich beim Sex oder Spiel selbst zu beobachten, was eine voyeuristische Ebene hinzufügt. Ein Spiegel neben dem Bett, an der Schranktür oder direkt gegenüber zeigt Gesichter, Körper und Reaktionen, die du sonst verpasst. Im Machtspiel kann ein Dom anordnen, dass der Sub sich selbst zusieht, was gleichzeitig entblößend und elektrisierend sein kann.
Warum mögen Menschen Spiegelspiel?
Weil du gleichzeitig zuschaust und beobachtet wirst. Den Gesichtsausdruck deines Partners und eure Körper zusammen zu sehen kann stark anmachen und stärkt oft das Körpergefühl, sobald die erste Scheu verflogen ist. Es ist auch eine private Art, die eigene voyeuristische oder exhibitionistische Seite zu entdecken, ganz ohne andere Leute.
Was, wenn ich mich vor dem Spiegel unwohl fühle?
Das geht vielen so. Fang mit weichem, gedimmtem Licht an und einem Winkel, der euch zusammen zeigt statt jedes Detail. Konzentrier dich auf das Gesicht und die Reaktionen deines Partners, statt deinen eigenen Körper zu bewerten. Manche fangen mit einem kurzen Blick an und steigern sich langsam. Unsicher, ob dein Partner das mag? Spiegelspiel erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.