Kinks & Fetische – Was bedeutet Tightlacing?
Tightlacing
Tightlacing bedeutet, eng geschnürte Korsetts zu tragen, um die Taille zu formen, den Körper aufrecht zu halten und die Bewegung einzuschränken, oft als Fetisch, als Form von Bondage oder aus Ästhetik.
Was bedeutet Tightlacing?
Tightlacing ist englisch und heißt enges Schnüren, allgemeiner spricht man im Englischen von Corsetry. Korsett geht auf das altfranzösische „cors“ zurück, Körper. Gemeint ist, ein Korsett so eng zu schnüren, dass die Taille deutlich schmaler wird als ihr natürlicher Umfang, für eine ausgeprägte Sanduhr-Form. Die Gründe sind sehr verschieden: der Look, der feste Halt der Korsettstäbe, die aufrechte Haltung oder das Gefühl, eingeschränkt und kontrolliert zu werden. In D/s-Spielen kann das Einschnüren selbst ein Ritual sein, manchmal kombiniert mit einem Posture Collar oder Latex.
Ist Tightlacing gefährlich?
Moderates Schnüren in einem gut gemachten, passenden Korsett ist für die meisten gesunden Erwachsenen unproblematisch. Es schränkt die tiefe Bauchatmung ein und drückt auf Rippen und Organe, also geh es langsam an. Ein neues Korsett trägst du über Wochen ein, erst locker und nur kurz. Nicht darin schlafen, Sport machen oder üppig essen. Schwindel, Taubheit, Atemnot, stechende Schmerzen oder Sodbrennen heißen: sofort lockern. Bei Herz-, Lungen- oder Verdauungsproblemen oder in der Schwangerschaft sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Was ist der Unterschied zwischen Korsett und Waist Trainer?
Ein echtes Korsett hat Stahlstäbe und eine Schnürung, lässt sich also anpassen und formt den Körper gleichmäßig. Waist Trainer sind meist elastische Latexbänder mit Haken. Versprechen, dass eins von beiden dauerhaft schlank macht oder Fett schmilzt, sind Marketing, keine Fakten. Für Kink und Mode ist ein maßgefertigtes oder hochwertiges Korsett mit Stahlstäben die sicherere und bequemere Wahl.