Beziehungsformen – Was bedeutet Ethische Nicht-Monogamie?
Ethische Nicht-Monogamie
Ethische Nicht-Monogamie, kurz ENM, ist der Sammelbegriff für alle Beziehungsformen mit mehr als einem Partner, bei denen alle Bescheid wissen und einverstanden sind.
Was bedeutet ethische Nicht-Monogamie?
Das Wort „ethisch“ grenzt sie vom Fremdgehen ab: Nicht-Monogamie, aber ehrlich. Das Buch „The Ethical Slut“ von 1997 hat die Idee bekannt gemacht. Ethische Nicht-Monogamie, kurz ENM, ist der Sammelbegriff für alle Beziehungsformen mit mehr als einem Partner, bei denen alle Bescheid wissen und einverstanden sind. Polyamorie, offene Beziehungen, Swingen und Beziehungsanarchie gehören alle dazu. Manche sagen lieber „einvernehmliche Nicht-Monogamie“ (CNM).
Was ist der Unterschied zwischen ENM und Polyamorie?
ENM ist der Oberbegriff, Polyamorie eine Form davon. Bei Polyamorie geht es um mehrere Liebesbeziehungen, ENM umfasst auch Formen, bei denen es nur um Sex geht, etwa Swingen. Jede poly Person lebt also ENM, aber nicht alle in ENM sind poly.
Ist ethische Nicht-Monogamie gesund?
Sie kann genauso gesund sein wie Monogamie. Es kommt auf Ehrlichkeit, Kommunikation und gegenseitige Fürsorge an, nicht auf die Zahl der Partner. Safer Sex und regelmäßige STI-Tests werden wichtiger, wenn mehr Menschen beteiligt sind.