Kink Talk – Was bedeutet Topping from the Bottom?
Topping from the Bottom
Topping from the Bottom heißt, dass ein Sub oder Bottom versucht, die Szene von unten zu steuern und dem Top vorzugeben, was er tun soll, statt ihn führen zu lassen.
Was bedeutet Topping from the Bottom?
Topping from the Bottom ist eine klassische Redewendung aus der BDSM-Szene und baut auf den Begriffen „Top“, der aktive Part, und „Bottom“, der empfangende Part, auf. Gemeint ist, dass ein Sub oder Bottom versucht, die Szene von unten zu steuern, statt den Top führen zu lassen. Typisch sind ständige Anweisungen wie „fester, jetzt da, nein, das andere“ oder das leise Hinlenken auf ein festes Drehbuch. Oft passiert das unbewusst, aus Nervosität, aus Kontrollbedürfnis oder weil die Szene dem Bottom nicht gibt, was er braucht.
Ist Topping from the Bottom schlecht?
Nicht automatisch. Vor einer Szene zu sagen, was du willst, ist Verhandlung, und genau so soll es sein. Ein Safeword zu benutzen oder Schmerz anzusprechen ist während des Spiels sowieso immer okay. Frustrierend wird es, wenn ein Bottom während der Szene jede Bewegung mikromanagt. Dann kann der Top nicht führen, und der Machtaustausch verpufft. Passiert das öfter, redet danach darüber, was gefehlt hat, und nehmt es in die nächste Verhandlung auf.
Was ist der Unterschied zwischen Brat und Topping from the Bottom?
Ein Brat widersetzt sich absichtlich als Teil des Spiels, neckt und provoziert, damit der Top ihn in die Schranken weisen kann. Das ist vereinbart, und beide haben Spaß daran. Topping from the Bottom ist echtes Steuern, meist nicht als Spiel gemeint, und nimmt dem Top die Kontrolle. Ein Power Bottom ist wieder etwas anderes, nämlich jemand, der mit Begeisterung empfängt und mit dem Einverständnis des Tops aktiv mitmacht.