BDSM-Rollen – Was bedeutet Dom?
Dom
Ein Dom ist die Person, die in einem einvernehmlichen Machtgefälle die Kontrolle übernimmt, die Szene leitet, Anweisungen gibt und Verantwortung für die Sicherheit des Partners trägt.
Was bedeutet Dom?
Dom ist die Kurzform von dominant, das auf das lateinische „dominus“ zurückgeht, also Herr. Ein Dom ist die Person, die in einem einvernehmlichen Machtgefälle die Kontrolle übernimmt und die Regeln setzt. Die Kontrolle wird geschenkt, nicht genommen. Das kann aufs Schlafzimmer beschränkt sein oder eine ganze Beziehung prägen, streng, verspielt oder zärtlich. Dom sein kann jeder, egal welches Geschlecht.
Was macht ein Dom?
Ein Dom führt. Er plant die Szene, gibt Anweisungen, bestimmt das Tempo und achtet darauf, wie es dem Partner geht. Gute Doms klären vorher die Grenzen, respektieren das Safeword ohne Diskussion und sind bei der Aftercare da. Die Macht funktioniert nur, weil der Sub ihr vertraut. Fürsorge gehört also fest zur Rolle.
Wie wird man ein guter Dom?
Fang mit Reden an, nicht mit Ausrüstung. Frag, was dein Partner sich wünscht, was tabu ist und wie er Stopp signalisiert, und vereinbart ein Safeword. Fang klein an, frag oft nach und achte auf die Körpersprache. Sprecht danach darüber, was gut war. Sicherheit kommt mit Übung. Unsicher, ob dein Partner das mag? Dom erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.