BDSM-Rollen – Alle Arten von Doms im Überblick
Welche Arten von Doms gibt es?
Doms sind die Partner, die in einem einvernehmlichen Machtgefälle die Kontrolle übernehmen. Ihre Stile reichen von strengen Mastern und Herrinnen über fürsorgliche Daddys und Soft Doms bis zu verspielten Brat Tamern und Keyholdern, die über den Orgasmus bestimmen.
Was macht jemanden zum Dom?
Ein Dom führt in einem Machtgefälle, dem der Sub zugestimmt hat: Er setzt Regeln, gibt Anweisungen und entscheidet, was als Nächstes passiert. Die Art beschreibt, wie geführt wird, streng oder sanft, förmlich oder verspielt, und manchmal den Schwerpunkt, etwa Keuschheit, Training oder Pets. Dom kann jedes Geschlecht sein. Domme, Herrin und Goddess sind für dominante Frauen üblich, Sir und Master für Männer. Ein Dom ist nicht dasselbe wie ein Top, der die Handlung ausführt, aber nicht das Sagen haben muss.
Was macht einen guten Dom aus?
Kontrolle bringt Verantwortung mit sich. Ein guter Dom bespricht Grenzen vorher, achtet genau auf sein Gegenüber, respektiert das Safeword ohne Diskussion und nimmt sich Zeit für Aftercare. Dominant sein heißt nie, ein Nein zu übergehen. Erst das Vertrauen des Subs macht die Macht echt.
Alle Arten von Doms im Überblick
15Brat Tamer
Ein Brat Tamer ist ein Dom, der die Herausforderung eines spielerisch aufmüpfigen Subs genießt und Spaß daran hat, diesen Brat wieder auf Linie zu bringen.
Daddy & Mommy
Daddy & Mommy sind dominante Rollen zwischen einvernehmlichen Erwachsenen, bei denen ein Partner fürsorglich, führend und beschützend auftritt und Zärtlichkeit mit Autorität verbindet.
Dom
Ein Dom ist die Person, die in einem einvernehmlichen Machtgefälle die Kontrolle übernimmt, die Szene leitet, Anweisungen gibt und Verantwortung für die Sicherheit des Partners trägt.
Domina
Eine Domina ist eine dominante Frau im BDSM, oft eine Professionelle, die gegen Bezahlung einvernehmliche Szenen mit Kontrolle, Disziplin und Fetisch für ihre Gäste leitet.
Domme
Eine Domme ist eine dominante Frau im BDSM, die in einem einvernehmlichen Machtgefälle die Kontrolle übernimmt, im Deutschen oft auch Domina oder Herrin genannt.
FemDom
FemDom steht für Female Domination, eine BDSM-Dynamik, in der eine Frau die dominante Rolle übernimmt und ihr Partner, egal welchen Geschlechts, sich ihr unterwirft.
Goddess
Goddess ist ein Titel für eine dominante Frau, die von ihrem Sub wie eine Göttin verehrt, bewundert und bedient wird, nach gegenseitiger Absprache.
Herrin
Herrin ist im BDSM die respektvolle Anrede für eine dominante Frau, die ihr Sub in einer Szene oder in einer längeren Beziehung mit Machtgefälle verwendet.
Keyholder
Ein Keyholder ist beim Keuschheitsspiel die Person, die den Schlüssel zum Keuschheitsgürtel oder Peniskäfig des Partners verwahrt und entscheidet, wann und ob es Erlösung gibt.
MaleDom
MaleDom steht für Male Domination, eine BDSM-Dynamik, in der ein Mann die dominante Rolle übernimmt und sein Partner, egal welchen Geschlechts, sich ihm unterwirft.
Master & Sklave
Master & Sklave, kurz M/s, beschreibt ein tiefes und oft dauerhaftes Machtgefälle, in dem ein Partner dem anderen einvernehmlich die Autorität über große Teile seines Lebens überlässt.
Owner
Ein Owner ist der dominante Part in einer einvernehmlichen Dynamik, dem ein Pet oder Sub symbolisch „gehört“ und der Verantwortung für Fürsorge, Regeln und Erziehung trägt.
Sir
Sir ist eine verbreitete Anrede, mit der ein Sub einen männlichen oder maskulinen dominanten Partner anspricht, als Zeichen von Respekt und der vereinbarten Machtdynamik in Szene oder Beziehung.
Soft Dom
Ein Soft Dom ist ein fürsorglicher, sanfter dominanter Part, der mit Lob, Zärtlichkeit und Bestärkung statt mit Härte führt und trotzdem klar das Sagen hat.
Trainer
Ein Trainer ist der dominante Part, der einem Sub oder einem Pet, etwa einem Pony oder Pup, vereinbarte Regeln, Haltungen und Verhalten beibringt, durch Übung, Belohnung und konsequente Korrektur.