Kinks & Fetische – Was bedeutet Orgasmuskontrolle?
Orgasmuskontrolle
Orgasmuskontrolle ist ein Kink, bei dem ein Partner bestimmt, wann, wie und ob der andere kommen darf, etwa durch Erlaubnis, Edging, Verweigerung oder erzwungene Orgasmen.
Was bedeutet Orgasmuskontrolle?
Orgasmus kommt vom griechischen „orgasmos“, das heißt Erregung oder Anschwellen, und Kontrolle meint hier, diesen Höhepunkt jemand anderem zu überlassen. Ein Partner bestimmt, wann, wie und ob der andere kommen darf. Es ist ein Oberbegriff. Dazu gehören um Erlaubnis bitten, Edging, ruinierte Orgasmen, Verweigerung auf Zeit und Forced Orgasms, bei denen jemand immer wieder zum Kommen gebracht wird. Viele nutzen es als leichten Machtaustausch mitten im ganz normalen Sexleben.
Was ist der Unterschied zwischen Orgasmuskontrolle und Orgasm Denial?
Orgasmuskontrolle ist der ganze Werkzeugkasten, Orgasm Denial ist ein Werkzeug darin. Denial heißt, nicht kommen zu dürfen, für eine Session oder länger. Kontrolle kann genauso bedeuten, dass du jetzt sofort kommen sollst, auf Kommando oder öfter, als du dir zutraust. Gemeinsam ist allem, dass die Entscheidung bei deinem Partner liegt.
Wie fangt ihr mit Orgasmuskontrolle an?
Fangt klein an. Dein Partner sagt, wann du kommen darfst, und du fragst laut, bevor du es tust. Sprecht vorher ab, was dazugehört, etwa Edging, Verweigerung oder mehrere Orgasmen, und was nicht. Ein Safeword hilft, wenn es keinen Spaß mehr macht, denn Überstimulation kann schnell von intensiv zu unangenehm kippen. Danach helfen Kuscheln und ein kurzes Gespräch darüber, wie es sich angefühlt hat, um das nächste Mal feiner abzustimmen.