Kinks & Fetische – Was bedeutet Edging?
Edging
Edging bedeutet, dich oder deinen Partner bis kurz vor den Orgasmus zu bringen, dann aufzuhören und das immer wieder, für ein stärkeres, längeres Finale.
Was bedeutet Edging?
Edging kommt vom englischen „edge“, also Kante oder Rand, weil du dich bis an den Rand des Orgasmus bringst und dort stoppst. Du kommst kurz davor, nimmst Tempo raus, lässt die Erregung etwas sinken und fängst von vorn an, oft mehrmals, bevor du wirklich kommst. Edging geht allein oder zu zweit, mit Händen, Mund oder Toys. Manche wollen damit länger durchhalten, andere lieben das intensive, zitternde Finale, und in einer Machtdynamik wird es oft Teil der Orgasmuskontrolle.
Ist Edging gefährlich?
Nein, Edging ist für fast alle unbedenklich und kostet nichts außer Geduld. Nach langen Sessions kann ein dumpfes Ziehen in den Hoden oder im Becken auftreten, oft Blue Balls genannt. Das ist harmlos und vergeht von selbst oder schnell nach dem Orgasmus. Nimm es als Zeichen, zum Ende zu kommen oder Pause zu machen. Bei langen Sessions sorgt genug Gleitgel dafür, dass nichts wund wird.
Was ist der Unterschied zwischen Edging und Teasing?
Teasing baut Lust auf, Edging stoppt gezielt und wiederholt kurz vor dem Orgasmus. Teasing kann ein Blick, ein Flüstern oder eine langsame Berührung sein, die deinen Partner auf mehr warten lässt. Edging beginnt da, wo Teasing meist aufhört, bei hoher Erregung, und spielt mit der Grenze selbst. Viele Sessions starten mit Teasing und gehen fließend ins Edging über.