Kinks & Fetische – Was bedeutet Teasing?
Teasing
Teasing heißt, Erregung langsam und bewusst aufzubauen, mit Berührungen, Worten oder Toys, und den Höhepunkt hinauszuzögern, damit die Lust immer weiter wächst.
Was bedeutet Teasing?
Teasing kommt vom englischen „tease“, necken, das auf das altenglische „tǣsan“ zurückgeht, ursprünglich das Auseinanderzupfen von Wolle. Beim Sex heißt Teasing, Erregung langsam und bewusst aufzubauen und genau das zurückzuhalten, was dein Partner gerade am meisten will. Das kann eine langsame Berührung sein, die kurz vorher aufhört, ein geflüstertes Versprechen, ein langer Kuss oder ein Toy, das im besten Moment ausgeht. Teasing ist der spielerische Oberbegriff, Edging und Orgasmuskontrolle sind die strengeren Verwandten.
Was ist der Unterschied zwischen Teasing und Edging?
Teasing ist jedes bewusste Hinhalten, Edging die konkrete Technik, jemanden bis kurz vor den Orgasmus zu bringen und dann zu stoppen. Du kannst teasen, ohne zu edgen, etwa indem du jemanden schon auf die erste Berührung warten lässt. Beim Edging wiederholt sich das Herantasten und Zurückziehen oft über mehrere Runden, was den finalen Orgasmus meist stärker macht. Entscheidet eine Seite, ob und wann die andere kommen darf, wird daraus Orgasmuskontrolle.
Wie fängst du mit Teasing an?
Lass dir Zeit, nähere dich den Stellen, an denen dein Partner am meisten berührt werden will, nur langsam und zieh dich kurz vorher wieder zurück. Vereinbart vorher Zeichen, etwa ein Wort, ein Tippen oder eine Zahl von eins bis zehn, und entscheidet gemeinsam, ob der Abend mit einem Höhepunkt endet. Langes Teasing kann ein schweres, ziehendes Gefühl im Becken hinterlassen. Das ist harmlos und vergeht. Neugierig, ob dein Partner auf die langsame Tour steht? Teasing erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.