Kink Talk – Was bedeutet D/s?
D/s
D/s steht für Dominanz und Unterwerfung, ein einvernehmliches Machtgefälle, bei dem ein Partner die Kontrolle übernimmt und der andere sie freiwillig abgibt, in Szenen oder darüber hinaus.
Was bedeutet D/s?
D/s ist eine Abkürzung aus der BDSM-Community für das englische „Dominance and submission“, wobei das große D und das kleine s bewusst das Machtgefälle abbilden. Gemeint ist eine einvernehmliche Dynamik, in der ein Partner führt und der andere freiwillig folgt. Bei D/s geht es eher um Macht als um Schmerz. Das können Befehle im Bett sein, kleine Regeln im Alltag oder eine langfristige Beziehung, die sich um diese Dynamik dreht. Nicht jedes D/s-Paar nutzt überhaupt Bondage oder Schläge.
Was ist der Unterschied zwischen D/s und BDSM?
D/s ist ein Teil von BDSM, nämlich der Teil, der sich um Machtaustausch dreht. BDSM ist der Oberbegriff und umfasst auch Bondage, Disziplin, Sadismus und Masochismus. D/s funktioniert auch ganz ohne Schmerz, etwa über Regeln, Rituale und Service, und Schmerzspiel geht auch ohne Machtgefälle. Viele mischen beides.
Wie beginnt man eine D/s-Dynamik?
Sprecht zuerst darüber, was ihr euch davon wünscht, wie viel Kontrolle sich aufregend anfühlt und wo die Grenzen liegen. Probiert es erst in einer einzelnen Szene mit Safeword aus, bevor ihr Regeln einführt, die die ganze Woche gelten. Redet regelmäßig auch außerhalb des Spiels darüber, was funktioniert. Die Macht des Doms kommt aus der Zustimmung des Subs, und die kann jederzeit zurückgenommen werden.