Kinks & Fetische – Was bedeutet Kratzen?
Kratzen
Kratzen bedeutet, mit den Nägeln über die Haut deines Partners zu fahren, vom leichten Necken, das Gänsehaut macht, bis zu festen Zügen, die rote Spuren hinterlassen.
Was bedeutet Kratzen?
Kratzen ist das ganz normale deutsche Alltagsverb und steht im Kink für eine einfache Form von Sensation Play. Gemeint ist, mit den Nägeln über die Haut zu fahren, von leichtem Necken bis zu sichtbaren Spuren. Oft passiert es ganz von selbst im Eifer des Gefechts, Nägel über den Rücken beim Sex. Bewusst eingesetzt ist es ein toller Teaser in einer langsamen Szene, und für manche sind die roten Linien danach ein stolzes Andenken.
Wie kratzt man, ohne zu verletzen?
Halte deine Nägel sauber und glatt gefeilt, denn scharfe Kanten verletzen die Haut viel schneller. Bleib bei Rücken, Schultern, Oberschenkeln und Po, und meide Gesicht, Hals und Genitalien. Leichter Druck macht Kribbeln, festerer Druck brennt und hinterlässt Spuren. Wenn die Haut aufgeht, reinige die Stelle und lass sie heilen. Klärt vorher, ob sichtbare Spuren okay sind, vor allem im Sommer.
Warum mögen Menschen Kratzen?
Es trifft die Nervenenden der Haut schnell und stark, das kann kribbeln, brennen oder sich elektrisch anfühlen. Viele lieben auch, was es ausdrückt: ein Partner, der so mitgerissen ist, dass die Hände nicht still bleiben. Die Spuren können sich am nächsten Tag wie eine geheime Erinnerung anfühlen, und genau das macht für viele den Reiz aus.