Kinks & Fetische – Was bedeutet Leder-Fetisch?
Leder-Fetisch
Leder-Fetisch bezeichnet sexuelle Erregung durch Lederkleidung und -ausrüstung, durch ihren Geruch, ihr Gefühl und ihren Look, oft verbunden mit der schwulen Lederszene.
Was bedeutet Leder-Fetisch?
Der Leder-Fetisch hat seine Wurzeln in der schwulen Lederszene, die nach dem Zweiten Weltkrieg rund um Biker-Clubs und Lederbars entstand. Er beschreibt Erregung durch Lederkleidung und -ausrüstung, durch ihren Geruch, ihr Knarzen und ihren Look. Für viele ist das mehr als ein Fetisch. Die Lederszene ist eine Community mit eigenen Bars, Clubs, Events und Codes, für manche sogar ein Teil ihrer Identität. Jacken, Harnesses, Chaps, Stiefel und Mützen sind die Klassiker, getragen von Menschen jeden Geschlechts.
Warum mögen Menschen Leder?
Leder spricht mehrere Sinne gleichzeitig an: den Geruch, das Knarzen, das Gewicht und wie eng es auf der Haut sitzt. Dazu kommt die Ausstrahlung. Leder wirkt hart, selbstbewusst und ein bisschen gefährlich und passt deshalb perfekt zu Dominanz, Machtspielen und BDSM. Anderen geht es ums Dazugehören, zu einer Szene mit einer langen Geschichte von Zusammenhalt und Stolz.
Was ist der Unterschied zwischen Leder- und Latex-Fetisch?
Beides sind Material-Fetische, sie fühlen sich aber ganz anders an. Leder ist natürlich, schwer und riecht erdig, Latex ist dünn, glänzend und liegt an wie eine zweite Haut. Leder hat tiefe Wurzeln in der schwulen Biker- und Lederbar-Kultur, Latex gehört eher zur Mode der Fetischclubs. Viele lieben beides, deshalb steht im Dresscode vieler Fetischpartys einfach Leder oder Latex.