Kinks & Fetische – Was bedeutet Body Mapping?
Body Mapping
Body Mapping bedeutet, jeden Teil des Körpers deines Partners langsam zu erkunden, um herauszufinden, wo und wie er gern berührt wird, auch an Stellen, die keiner von euch kannte.
Was bedeutet Body Mapping?
Body Mapping ist ein englischer Begriff aus Sexualpädagogik und Intimitätscoaching, wörtlich etwa „den Körper kartieren“. Gemeint ist, jeden Teil des Körpers langsam zu erkunden, um herauszufinden, wo und wie dein Partner reagiert, auch in unbekanntem Terrain. Es geht ums Entdecken, nicht um den Orgasmus. Meist liegt einer entspannt da, während der andere verschiedene Berührungen ausprobiert, leicht, fest, warm oder kühl, und wer empfängt, sagt, wie sich jede anfühlt.
Wie funktioniert Body Mapping?
Nehmt euch Zeit ohne Eile, macht aus, dass es ums Erkunden und nicht um Sex geht, und legt fest, wer zuerst gibt und wer empfängt. Arbeitet euch langsam von Kopf bis Fuß vor und probiert an jeder Stelle ein paar Arten von Berührung. Wer empfängt, bewertet laut, zum Beispiel auf einer Skala von eins bis zehn oder mit Ja, Vielleicht oder Nein. Beim nächsten Mal tauscht ihr und vergleicht danach eure Eindrücke.
Warum lohnt sich Body Mapping?
Oft tauchen überraschende Hotspots auf, etwa die Kniekehlen, die Kopfhaut oder die Innenseite der Handgelenke. Außerdem nimmt es den Leistungsdruck raus, was allen hilft, die sich beim Sex gehetzt oder abgeschnitten fühlen. Viele Paare bringen damit frischen Wind in ihre Routine, und über Berührung zu reden fällt danach viel leichter.