Toys & Zubehör – Was bedeutet Datenschutz bei Smart Toys?
Datenschutz bei Smart Toys
Datenschutz bei Smart Toys beschreibt, welche Daten App-gesteuerte und vernetzte Sex-Toys sammeln, etwa Nutzungszeiten, Einstellungen, Chats oder Standort, und wie du diese intimen Daten schützt.
Was bedeutet Datenschutz bei Smart Toys?
Smart Toys sind Sex-Toys, die mit einer App oder dem Internet verbunden sind, im Englischen spricht man von Smart Toy Privacy. Es geht darum, was diese Toys und ihre Apps aufzeichnen, wohin die Daten fließen und wer sie sehen könnte. Vernetzte Toys können speichern, wann und wie lange du sie nutzt, welche Einstellungen du magst und mit wem du spielst, dazu Chatnachrichten, Fotos und manchmal deinen Standort. 2017 schloss ein bekannter Vibrator-Hersteller einen Vergleich, weil seine App Nutzungsdaten erfasst hatte, ohne die Nutzer klar zu informieren.
Können Smart Toys gehackt werden?
Ja, das ist schon passiert. Forscher haben immer wieder Schwachstellen gefunden, etwa ungeschützte Bluetooth-Verbindungen, über die Fremde in der Nähe ein Toy steuern konnten, oder App-Server, aus denen Nutzerdaten abflossen. Bei den meisten Toys ist das realistische Risiko, dass Daten offenliegen, nicht dass jemand die Kontrolle übernimmt. Bei abschließbaren Toys wie App-gesteuerten Keuschheitskäfigen kann eine Sicherheitslücke ernster sein, deshalb ist eine Notöffnung wichtig.
Wie schützt du deine Daten bei Smart Toys?
Lies vor der Installation, was die App sammelt, und wähl Marken, die klar erklären, wie Daten gespeichert und gelöscht werden. Nutz ein starkes Passwort, verzichte auf optionale Konten und schalte den Standortzugriff ab, wenn die App ihn nicht braucht. Halte App und Firmware aktuell, nutz das Toy offline, wenn es geht, und lösch dein Konto, wenn du das Toy nicht mehr verwendest. Sprecht ab, was geteilt wird, denn wer per App spielt, teilt auch Daten.