Kinks & Fetische – Was bedeutet Tabu-Rollenspiel?
Tabu-Rollenspiel
Tabu-Rollenspiel bedeutet, dass Erwachsene einvernehmlich ein Szenario nachspielen, das sich verboten anfühlt, etwa Chef und Angestellte, Dozent und Studentin, Fremde oder Erwischtwerden, rein als Spiel.
Was bedeutet Tabu-Rollenspiel?
Ein Tabu ist etwas, das eine Gesellschaft als verboten betrachtet, und genau mit diesem Gefühl spielt diese Art von Rollenspiel. Tabu-Rollenspiel heißt, dass Erwachsene einvernehmlich ein Szenario nachspielen, das im echten Leben unangebracht oder riskant wäre. Beliebte Beispiele sind Chef und Angestellte, Dozent und Studentin, zwei Fremde, eine Fremdgeh-Fantasie oder der Kick, fast erwischt zu werden. Alle Beteiligten sind erwachsen, im echten Leben und in der Geschichte, und alles geschieht in Absprache.
Warum sind Tabu-Szenarien so erregend?
Regeln zu brechen gibt dem Gehirn einen Kick. In der Fantasie bekommst du den Reiz des Verbotenen ohne echte Folgen, denn niemandes Job, Beziehung oder Ruf steht wirklich auf dem Spiel. Auch Macht spielt mit. Szenarien mit klarer Hierarchie wie Chef und Angestellte machen es leicht, Dominanz und Unterwerfung zu erkunden. Eine Tabu-Fantasie zu genießen heißt nicht, dass du sie im echten Leben willst, und genau dieser Unterschied macht das Spiel sicher.
Wie geht Tabu-Rollenspiel sicher?
Redet vorher: welches Szenario, welche Rollen, welche Worte und Handlungen willkommen sind und welche Hard Limits gelten. Manche Themen gehen näher als gedacht, also klärt außerhalb der Rolle, wie es euch damit geht. Vereinbart ein Safeword, das klar aus der Szene führt, denn Protest kann Teil des Drehbuchs sein. Danach legt ihr die Rollen ab, kuschelt oder redet. Ein kurzer Check-in, was gut war, hilft bei der nächsten Szene.