Toys & Zubehör – Was sind Liebeskugeln?
Liebeskugeln
Liebeskugeln sind kleine Kugeln mit innerem Gewicht, die in der Vagina getragen werden, um den Beckenboden zu trainieren oder beim Spiel für ein sanftes, angenehmes Ziehen zu sorgen.
Was sind Liebeskugeln?
Liebeskugeln ist der gängige deutsche Name, im Englischen heißen sie „Kegel Balls“, nach dem amerikanischen Gynäkologen Arnold Kegel, der in den 1940er-Jahren Übungen für den Beckenboden entwickelte. Es sind kleine Kugeln mit innerem Gewicht, die in der Vagina getragen werden, fürs Beckenbodentraining oder für ein sanftes Ziehen beim Spiel. Meist sind es ein oder zwei Silikonkugeln mit einem beweglichen Gewicht innen und einem Rückholband. Beim Gehen verlagert sich das Gewicht und deine Muskeln spannen reflexartig an. Manche tragen sie beim Spaziergang oder Date als kleines Geheimnis.
Bringen Liebeskugeln wirklich etwas?
Sie können helfen, vor allem weil du leichter spürst, welche Muskeln du anspannst. Sie an Ort und Stelle zu halten, aktiviert sanft den Beckenboden. Ein kräftiger Beckenboden kann die Blasenkontrolle verbessern und bei vielen auch das Empfinden steigern. Entscheidend ist regelmäßige Nutzung, nicht das schwerste Gewicht. Bei Inkontinenz, Schmerzen oder nach einer Geburt ist Beckenboden-Physiotherapie der bessere erste Schritt.
Wie benutzt man Liebeskugeln richtig?
Fang mit einem leichten Set aus körperfreundlichem Silikon an, nimm etwas Gleitgel auf Wasserbasis und führ sie ein, bis nur noch das Band herausschaut. Trag sie anfangs 15 bis 30 Minuten, zieh sie dann sanft am Band heraus und reinige sie vor und nach jeder Nutzung. Nutze sie nie anal, denn sie haben keinen Stopper, und lass sie bei Infektionen, Beckenschmerzen oder in der Schwangerschaft weg, außer ein Arzt gibt grünes Licht.