Kink Talk – Was bedeutet HPV-Impfung?
HPV-Impfung
Die HPV-Impfung schützt vor humanen Papillomviren, sehr verbreiteten sexuell übertragbaren Viren, die Genitalwarzen und verschiedene Krebsarten auslösen können.
Was bedeutet HPV-Impfung?
HPV steht für humane Papillomviren. „Papillom“ kommt vom lateinischen „papilla“, eine kleine Erhebung, plus der griechischen Endung „-om“ für eine Wucherung, weil manche Typen Warzen verursachen. Die HPV-Impfung schützt vor den Typen, die am häufigsten Genitalwarzen und Krebs auslösen. HPV ist so verbreitet, dass sich die meisten sexuell aktiven Menschen irgendwann anstecken, meist ohne es zu merken. Die meisten Infektionen heilen von selbst aus, manche bleiben aber und können Jahre später zu Krebs an Gebärmutterhals, Anus, Penis oder im Rachen führen.
Für wen ist die HPV-Impfung sinnvoll?
Die Impfung wird für alle Geschlechter empfohlen und wirkt am besten, wenn sie vor dem ersten sexuellen Kontakt gegeben wird. Auch Erwachsene können noch profitieren, selbst wenn sie schon Partner hatten, weil sie meist nicht allen Typen begegnet sind, gegen die die Impfung schützt. Ob sie für dich sinnvoll ist und ob die Krankenkasse zahlt, klärst du am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Schützen Kondome vor HPV?
Kondome senken das Risiko, verhindern eine Ansteckung aber nicht sicher, weil HPV über Hautkontakt im ganzen Intimbereich übertragen wird. Deshalb ist die Impfung so wichtig. Menschen mit Gebärmutterhals sollten auch geimpft regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, denn die Impfung deckt nicht alle Typen ab. Wie oft, sagt dir deine Frauenarztpraxis.