BDSM-Rollen – Was bedeutet Domina?
Domina
Eine Domina ist eine dominante Frau im BDSM, oft eine Professionelle, die gegen Bezahlung einvernehmliche Szenen mit Kontrolle, Disziplin und Fetisch für ihre Gäste leitet.
Was bedeutet Domina?
Domina kommt aus dem Lateinischen und heißt Herrin oder Hausherrin. Im Englischen ist auch die Form Dominatrix üblich. Gemeint ist eine dominante Frau im BDSM, heute meist eine Professionelle, die Sessions für zahlende Gäste leitet. Privat dominante Frauen nennen sich eher Domme, Domina klingt dagegen nach der professionellen Rolle, oft mit eigenem Studio, klaren Regeln und eigenem Stil. Viele professionelle Sessions beinhalten gar keinen Sex. Im Mittelpunkt stehen Macht, Rituale und Empfindungen.
Was macht eine Domina?
Eine Domina übernimmt die Kontrolle in einer einvernehmlichen Szene, innerhalb von Grenzen, die vorher mit dem Gast oder Partner abgesprochen wurden. Je nach Absprache kann das Bondage, Impact Play, Demütigung, Rollenspiel, Keuschheit, Fußverehrung oder einfach strenge Anweisungen bedeuten. Eine gute Domina beginnt mit einem Gespräch über Grenzen und Gesundheit, vereinbart ein Safeword und behält die andere Person die ganze Zeit genau im Blick.
Was ist der Unterschied zwischen Domina und Herrin?
Herrin ist eine Anrede, Domina eine Rolle. Viele Dominas werden mit Herrin angesprochen, aber nicht jede Herrin ist professionell. In privaten Beziehungen kann eine dominante Frau Herrin als Anrede nutzen, ohne sich je Domina zu nennen. Domina steht eher für die professionelle Szene und das klassische Bild aus Leder, Latex und Regeln.