Toys & Zubehör – Was bedeutet Zwangsjacke?
Zwangsjacke
Eine Zwangsjacke ist eine Jacke mit überlangen, geschlossenen Ärmeln, die die Arme vor dem Körper verschränken und hinter dem Rücken geschnallt werden, im Bondage für die komplette Fixierung des Oberkörpers.
Was bedeutet Zwangsjacke?
Die Zwangsjacke heißt so, weil sie zum Stillhalten zwingt. Im Englischen heißt sie Straitjacket, von „strait“, also eng. Es ist eine Jacke mit langen, geschlossenen Ärmeln, die die Arme vor dem Körper kreuzen und hinten geschlossen werden, sodass die Arme nicht mehr nutzbar sind. Früher wurde sie in psychiatrischen Kliniken eingesetzt, Entfesselungskünstler wie Houdini machten sie auf der Bühne berühmt. Im Kink ist sie ein Bondage-Kleidungsstück für den ganzen Oberkörper, oft aus Canvas, Leder oder Latex, beliebt wegen der völligen Hilflosigkeit und für Klinik-Rollenspiele.
Ist eine Zwangsjacke beim Bondage sicher?
Ja, mit Vorsicht. Die verschränkten Arme und straffe Gurte um den Oberkörper können die Atmung einschränken, also muss sich der Brustkorb frei weiten können. Zieh sie nie so fest, dass die Atmung flach wird. Wer sie trägt, kann sich beim Fallen nicht abfangen, also haltet sie von Treppen und harten Kanten fern und lasst sie nie allein. Vereinbart ein Safeword, achtet auf taube Hände oder Überhitzung und wisst, wie jede Schnalle schnell aufgeht. Eine Sicherheitsschere gehört in Reichweite.
Was ist der Unterschied zwischen Zwangsjacke und Armbinder?
Ein Armbinder hält die Arme hinter dem Rücken in einem einzigen Ärmel zusammen, was die Schultern stärker belastet. Eine Zwangsjacke kreuzt die Arme vorne und umschließt den ganzen Oberkörper. Dadurch ist sie schonender für die Schultern und eignet sich für längeres Tragen, fühlt sich aber umschließender an. Viele probieren beides und entscheiden nach Bequemlichkeit und Stimmung.