Kink Talk – Was bedeutet Damm?
Damm
Der Damm ist die empfindliche Hautstelle zwischen Genitalien und Anus, voller Nervenenden und in der Fachsprache Perineum genannt.
Was bedeutet Damm?
Damm ist das deutsche Alltagswort für diese Stelle, der Fachbegriff Perineum kommt über das Lateinische vom griechischen „perineos“. Gemeint ist die Hautstelle zwischen Genitalien und Anus, bei Menschen mit Penis genauso wie bei Menschen mit Vulva. Im Englischen heißt sie im Slang auch Taint oder Gooch. Medizinisch hört man das Wort vor allem rund um die Geburt, im Schlafzimmer ist der Damm ein oft vergessener Hotspot.
Warum ist der Damm so empfindlich?
Weil dort viele Nervenenden verlaufen, die mit den Nerven von Genitalien und Anus verbunden sind. Bei Menschen mit Penis liegen die Peniswurzel und die Prostata direkt dahinter, deshalb kann sich Druck dort überraschend tief anfühlen. Bei Menschen mit Vulva liegt der Damm nah an den inneren Teilen der Klitoris und am Beckenboden, auch da kann leichte Berührung richtig gut tun.
Wie berührt man den Damm?
Fang sanft an und steigere den Druck langsam, mit Fingerspitzen, einem Fingerknöchel, der flachen Hand oder einem Vibrator. Langsame Kreise, leichtes Streichen oder gleichmäßiges Drücken funktionieren alle, besonders zusammen mit anderer Berührung. Ein bisschen Gleitgel hilft, damit nichts reibt, die Nägel sollten kurz sein, und fragt nach, wie fest es sich gut anfühlt. Druck auf den Damm ist auch ein einfacher Weg, die Prostata von außen zu stimulieren, ganz ohne Eindringen.