Kink Talk – Was bedeutet Dungeon Monitor?
Dungeon Monitor
Ein Dungeon Monitor, kurz DM, achtet bei Play Partys und in BDSM-Clubs auf Sicherheit und Hausregeln und kann eingreifen oder eine Szene unterbrechen.
Was bedeutet Dungeon Monitor?
Dungeon Monitor stammt aus der Kultur von BDSM-Clubs und Play Partys, „monitor“ heißt auf Englisch Aufsicht. Ein DM ist während des Spielens für Sicherheit und Hausregeln zuständig und greift ein, wenn etwas schiefläuft. DMs sind oft erfahrene Freiwillige oder Personal, manchmal mit Weste, Armbinde oder Namensschild, damit du sie leicht erkennst. Sie behalten Bondage und Suspension im Blick, achten darauf, dass Safewords respektiert werden, kümmern sich um Regelverstöße und helfen, wenn es jemandem nicht gut geht.
Was macht ein Dungeon Monitor?
Ein Dungeon Monitor geht durch den Spielbereich, beobachtet Szenen mit respektvollem Abstand und sorgt dafür, dass sich alle an die Hausregeln halten. Er greift ein, wenn eine Szene unsicher wirkt, ein Safeword ignoriert wird, jemand andere ungefragt anfasst oder ein Gast fotografiert. Er weiß auch, wo Erste-Hilfe-Set und Sicherheitsschere liegen. Sein Wort gilt auf der Party, und wenn ein DM dich um eine Pause bittet, machst du Pause.
Wann solltest du zum Dungeon Monitor gehen?
Geh zum DM, sobald sich etwas falsch anfühlt, auch wenn du nicht sicher bist, ob es zählt. Zum Beispiel, wenn jemand ein Nein oder ein Safeword ignoriert, dich ungefragt anfasst oder filmt, wenn jemand zu betrunken wirkt oder eine Szene gefährlich zu werden scheint. Du musst das nicht selbst klären, genau dafür sind DMs da. Wenn du neu bist, beantworten sie dir auch gern Fragen.