Beziehungsformen – Was bedeutet Verliebtheitsphase?
Verliebtheitsphase
Die Verliebtheitsphase ist die intensive Anfangszeit einer Beziehung, voller Schmetterlinge im Bauch, ständiger Lust und rosaroter Brille, die meist nach einigen Monaten oder wenigen Jahren abflacht.
Was bedeutet Verliebtheitsphase?
Die Verliebtheitsphase ist die intensive Anfangszeit einer Beziehung, mit Schmetterlingen im Bauch, ständiger Lust und einem Partner, der fast perfekt wirkt. Im Englischen heißt sie Honeymoon Phase, nach den Flitterwochen nach der Hochzeit, einer Zeit purer Romantik, bevor der Alltag beginnt. Die Hirnchemie spielt mit: Dopamin und andere Botenstoffe sorgen dafür, dass sich frische Liebe ein bisschen wie ein Rausch anfühlt. In der Poly-Szene heißt dieses Hochgefühl New Relationship Energy, kurz NRE.
Wie lange dauert die Verliebtheitsphase?
Oft heißt es, ein paar Monate bis etwa 2 Jahre, eine feste Dauer gibt es aber nicht. Zusammenziehen, Stress oder eine Fernbeziehung können sie verkürzen oder verlängern. Wenn sie nachlässt, ist nichts kaputt. Die Leidenschaft macht meist Platz für tieferes Vertrauen, Geborgenheit und eine ruhigere Liebe. Viele Paare haben den besten Sex sogar später, wenn sie den Körper des anderen kennen und sich trauen, Wünsche auszusprechen.
Wie bleibt das Feuer nach der Verliebtheitsphase?
Erlebt weiter Neues zusammen, denn Neuheit ist ein großer Teil dessen, was den Anfang so aufregend gemacht hat. Reisen, neue Hobbys, neue Orte und Neues im Bett helfen. Lust wird mit der Zeit oft reaktiver, sie entsteht also eher, wenn es losgeht, statt aus dem Nichts. Geplante Date Nights oder geplanter Sex klingen unromantisch, funktionieren aber oft gut. Und redet offen über Fantasien.