Kink Talk – Was sind digitale Grenzen?
Digitale Grenzen
Digitale Grenzen sind Absprachen darüber, was zwischen Partnern digital gesendet, gespeichert oder geteilt werden darf, etwa Nudes, heiße Nachrichten, Aufnahmen, Screenshots und Standortfreigaben.
Was sind digitale Grenzen?
Digitale Grenzen überträgt die Alltagsidee persönlicher Grenzen auf Smartphone und Internet, ein Thema, das mit Sexting und Dating-Apps gewachsen ist. Gemeint sind Absprachen, was gesendet, gespeichert oder geteilt werden darf, von Nudes und heißen Nachrichten bis zu Aufnahmen, Screenshots und Standortfreigaben. Die eine Person liebt Sexting, findet aber die Vorstellung schrecklich, dass etwas gespeichert wird. Die andere ist mit Fotos okay, nur nicht mit Gesicht. Früh darüber zu reden, verhindert Verletzungen und schützt euch beide.
Was solltet ihr zu Nudes und Sexting absprechen?
Ob Nudes erwünscht sind, ob sie gespeichert werden dürfen und dass sie den Chat nie verlassen. Frag, bevor du etwas schickst, denn ungefragte Nudes sind unerwünscht und in Deutschland sogar strafbar. Vereinbart Fotos ohne Gesicht, wenn euch Privatsphäre wichtig ist, verschwindende Nachrichten, keine Screenshots und Löschen nach einer Trennung. Sexuelle Bilder senden und empfangen dürfen nur Erwachsene.
Wie schützt du intime Inhalte digital?
Sperr dein Handy, halte intime Dateien aus geteilten oder automatischen Cloud-Backups raus und schalte Nachrichtenvorschauen auf dem Sperrbildschirm aus. Vermeide erkennbare Details wie Gesicht, Tattoos oder Hintergrund. Bricht jemand die Absprache oder droht, deine Bilder zu teilen, sichere Beweise und hol dir Hilfe, es ist nicht deine Schuld. Willst du wissen, ob dein Partner das genauso sieht? Digitale Grenzen erscheint im Consent Check nur als Match, wenn ihr beide Ja gesagt habt.