Kinks & Fetische – Was bedeutet Hogtie?
Hogtie
Ein Hogtie ist eine Bondage-Position, bei der Hand- und Fußgelenke hinter dem Rücken zusammengebunden werden, meist in Bauchlage, sodass sich die gefesselte Person kaum noch bewegen kann.
Was bedeutet Hogtie?
Hogtie kommt aus der Landwirtschaft, „hog“ ist Englisch für Schwein. Schweinen und Kälbern wurden die Beine zusammengebunden, damit sie nicht weglaufen konnten. Beim Bondage heißt es, Hand- und Fußgelenke hinter dem Rücken zusammenzubinden, meist liegt die gefesselte Person dabei auf dem Bauch. Es ist eine der hilflosesten Positionen überhaupt, und genau das macht für viele den Reiz aus. Ein Klassiker der Bondage-Ästhetik, aber eine Position für Fortgeschrittene, nicht für den Einstieg.
Ist ein Hogtie gefährlich?
Er birgt echte Risiken und braucht Sorgfalt. Bauchlage mit nach hinten gezogenen Armen erschwert das Atmen, besonders mit Gewicht auf Rücken oder Brustkorb. Diese Gefahr heißt positionelle Asphyxie. Seile, die stark an den Handgelenken ziehen, können Nerven schädigen, und die Schultern stehen unter großer Spannung. Halte Sessions kurz, drück nie auf die gefesselte Person, kombiniere den Hogtie nicht mit Knebeln oder etwas am Hals und lass sie nie allein. Leg eine Sicherheitsschere bereit und löse die Fesseln sofort bei Taubheit, Kribbeln oder Atemnot.
Wie geht ein sicherer Hogtie?
Leg zuerst breite, gepolsterte Fesseln an Hand- und Fußgelenke und verbinde sie dann mit einem Riemen oder Seil mit viel Spiel. Eine lockere Verbindung lässt die gefesselte Person flach liegen und frei atmen und fühlt sich trotzdem ausgeliefert an. Seitenlage schont den Brustkorb mehr als Bauchlage. Fragt oft nach, habt ein Safeword und lasst euch regelmäßig die Finger drücken, um die Durchblutung zu prüfen.