Kink Talk – Was bedeutet Gebärmutterhals?
Gebärmutterhals
Der Gebärmutterhals ist das schmale untere Ende der Gebärmutter, das oben in die Vagina ragt und mit dem Muttermund eine kleine Öffnung hat, durch die Menstruationsblut abfließt und Spermien hineingelangen.
Was ist der Gebärmutterhals?
Der Gebärmutterhals heißt medizinisch Zervix oder Cervix, lateinisch für Hals. Er ist das schmale untere Ende der Gebärmutter, das einige Zentimeter lang oben in die Vagina ragt. In der Mitte liegt der Muttermund, eine kleine Öffnung, durch die Menstruationsblut abfließt und Spermien hineingelangen. Tastest du tief in der Vagina, fühlt er sich fest und rund an, oft verglichen mit einer Nasenspitze. Lage und Festigkeit ändern sich im Zyklus, und bei Erregung hebt er sich nach hinten oben, was Platz für tieferes Eindringen schafft.
Warum tut es weh, wenn etwas gegen den Muttermund stößt?
Der Gebärmutterhals mag keine Stöße. Hartes oder tiefes Stoßen dagegen kann stechende Schmerzen oder Krämpfe auslösen, vor allem, wenn du noch nicht ganz erregt bist. Mehr Vorspiel, flachere Stellungen und ein weicher Puffer-Ring gegen zu tiefes Eindringen helfen, ebenso, wenn die empfangende Person die Tiefe steuert. Manche genießen sanften tiefen Druck dort. Tut Sex oft weh oder blutest du danach, geh zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt.
Wie bleibt der Gebärmutterhals gesund?
Lass dich gegen HPV impfen, am besten vor dem ersten Sex, und geh zur Krebsfrüherkennung, wenn sie fällig ist. HPV verursacht fast alle Fälle von Gebärmutterhalskrebs, und die Vorsorge erkennt Veränderungen früh, solange sie gut behandelbar sind. Kondome senken das Risiko für HPV und andere Infektionen, die den Gebärmutterhals betreffen können, etwa Chlamydien und Gonorrhoe. Blutungen nach dem Sex oder zwischen den Perioden, ungewöhnlicher Ausfluss oder Schmerzen im Becken sind Gründe für einen Termin in der gynäkologischen Praxis.