Kinks & Fetische – Was bedeutet Self-Bondage?
Self-Bondage
Self-Bondage bedeutet, dich selbst mit Seil, Handschellen, Tape oder anderem Equipment zu fesseln, beim Solo-Spiel und immer mit einem zuverlässigen, vorher getesteten Weg, dich wieder zu befreien.
Was bedeutet Self-Bondage?
Self-Bondage heißt Bondage ohne Partner: Du fesselst dich selbst, legst dir Handschellen an oder sperrst dich mit Schlössern ein, auf Deutsch heißt das auch Selbstfesselung. Der Reiz ist das Gefühl von Hilflosigkeit und Hingabe, auch wenn du alles selbst vorbereitet hast. Manche nutzen Timer, Schlösser oder Eis, damit die Befreiung nicht mehr in ihrer Hand liegt. Andere halten es simpel mit Handschellen und Augenbinde. Für viele ist es ein Einstieg, bevor sie Bondage zu zweit ausprobieren.
Ist Self-Bondage gefährlich?
Ja, es gab schon Todesfälle. Ohne jemanden, der hilft, werden ein verrutschter Knoten, ein klemmendes Schloss oder ein Schwächeanfall schnell zum Notfall. Deshalb gelten hier strengere Regeln als beim Bondage zu zweit. Nichts um den Hals, kein Breath Play, keine Suspension und keine Knebel, die die Atmung behindern könnten. Kein Alkohol, keine Drogen. Fessle dich nie so, dass du dich nicht innerhalb von Sekunden befreien kannst, wenn dir unwohl wird.
Wie wird Self-Bondage sicherer?
Hab immer mindestens zwei unabhängige Wege, dich zu befreien, etwa einen Schlüssel in Reichweite und eine Sicherheitsschere, die du auch gefesselt greifen kannst. Teste jede Befreiung, bevor du dich darauf verlässt, und fang mit lockeren, einfachen Fesseln an. Eis-Timer mit einem eingefrorenen Schlüssel sind beliebt, brauchen aber oft länger als geplant und dürfen nie der einzige Ausweg sein. Leg dein Handy in Reichweite und vereinbare einen Safe Call mit einer Vertrauensperson, die nach dir schaut.