Toys & Zubehör – Was bedeutet Andreaskreuz?
Andreaskreuz
Ein Andreaskreuz ist ein X-förmiges Gestell, an das eine Person stehend mit gespreizten Armen und Beinen fixiert wird, für Impact Play wie Flogging oder für Sensation Play.
Was bedeutet Andreaskreuz?
Das Andreaskreuz ist nach dem Apostel Andreas benannt, der laut christlicher Überlieferung an einem X-förmigen Kreuz gekreuzigt wurde. Die Form kennst du auch vom Schild am Bahnübergang. Im Kink ist es ein X-förmiges Gestell, an das eine Person stehend mit gespreizten Armen und Beinen fixiert wird. Es gehört zur Grundausstattung von Dungeons und Fetischclubs, meist aus Holz, gepolstert und mit Ringen für Fesseln. Mit dem Gesicht zum Kreuz liegen Rücken und Po frei für Flogger oder Spanking, mit dem Rücken zum Kreuz eignet es sich für Necken und Sensation Play.
Wie nutzt man ein Andreaskreuz sicher?
Nimm gepolsterte Fesseln mit Schnellverschluss, leg eine Sicherheitsschere griffbereit und zieh die Arme nicht zu hoch oder zu straff. Prüf Hände und Füße regelmäßig auf Kälte, Kribbeln oder Taubheit und lockere sofort, wenn dir etwas auffällt. Gespreizt zu stehen ermüdet die Beine schnell, also halte die ersten Szenen kurz und achte auf Schwindel. Lass niemanden allein am Kreuz, nicht einmal eine Minute. Beim Impact gilt, fleischige Zonen ja, Wirbelsäule und Nieren nein.
Was ist der Unterschied zwischen Andreaskreuz und Strafbock?
Am Kreuz stehst du, über dem Strafbock kniest oder liegst du. Das Kreuz zeigt den ganzen Körper, wirkt ausgeliefert und dramatisch und passt perfekt zum Flogging. Der Strafbock rückt den Po in den Mittelpunkt und stützt den Körper. So hält die Person darauf die Position länger und bequemer durch.