Kinks & Fetische – Was bedeutet Achsel-Fetisch?
Achsel-Fetisch
Ein Achsel-Fetisch ist sexuelle Anziehung zu Achseln, sei es zu ihrem Anblick, ihrem natürlichen Geruch und Geschmack oder dazu, sie beim Sex zu küssen, zu lecken und zu berühren.
Was bedeutet Achsel-Fetisch?
Achsel-Fetisch ist die deutsche Form des englischen „Armpit Fetish“, in Fetisch-Listen taucht er auch als Maschalagnia auf, vom griechischen „maschale“ für Achsel. Gemeint ist sexuelle Anziehung zu Achseln, zu ihrem Anblick, ihrem Geruch und Geschmack oder zu Berührungen dort. Manche reizt der Anblick, rasiert oder behaart, andere der warme, herbe Duft nach dem Sport. Achseln sind außerdem empfindlich und kitzelig, deshalb fühlt sich Küssen oder Lecken dort besonders intim an. Manche nutzen die geschlossene Achsel sogar für Reibung, eine Form von Outercourse.
Ist ein Achsel-Fetisch normal?
Ja. Über ihn wird weniger gesprochen als über einen Fußfetisch, aber er ist harmlos und verbreiteter, als viele denken. In den Achseln sitzen viele Duftdrüsen, und der natürliche Körpergeruch spielt bei Anziehung eine echte Rolle. Ein Achsel-Fetisch rückt das einfach stärker in den Fokus. Solange dein Partner auch Spaß daran hat, ist daran nichts falsch.
Wie sprichst du einen Achsel-Fetisch bei deinem Partner an?
Fang leicht an, etwa mit Küssen auf Hals und Schultern, wandere langsam zur Achsel und achte darauf, wie dein Partner reagiert. Erzähl dann, was dich daran reizt. Sprecht über Hygiene: Manche lieben den Geruch nach einem langen Tag, andere wollen vorher duschen. Deo und Antitranspirant schmecken bitter und gehören nicht in den Mund, also lieber kurz waschen, bevor du leckst. Und wenn es deinem Partner zu kitzelig ist, respektiere das.