Kinks & Fetische – Was bedeutet Resistance Play?
Resistance Play
Resistance Play ist eine vorab abgesprochene Szene, in der eine Person sich wehrt, sträubt oder Nein sagt und überwältigt wird, wobei der Widerstand zum Drehbuch gehört und echte Grenzen und ein Safeword gelten.
Was bedeutet Resistance Play?
Resistance Play ist ein englischer BDSM-Begriff und heißt wörtlich Widerstandsspiel. Eine Person wehrt sich, windet sich oder protestiert, die andere überwältigt sie, und das alles in einer Szene, die beide vorher abgesprochen haben. Das reicht vom verspielten Rangeln, bei dem die stärkere Person gewinnt, bis zu intensiven Szenen mit echtem Kraftaufwand auf beiden Seiten. Viele lieben das körperliche Kräftemessen und das Gefühl, wirklich überwältigt zu werden oder sich die Kontrolle wirklich zu verdienen.
Was ist der Unterschied zwischen Resistance Play und CNC?
Bei Resistance Play geht es um körperlichen Widerstand und Kräftemessen, und das kann ganz verspielt sein. Die unterlegene Person darf manchmal sogar gewinnen. CNC ist breiter und psychologischer. Es geht darum, fehlende Zustimmung als ganzes Szenario zu spielen, was Widerstand einschließen kann, emotional aber oft weiter geht. Beides überschneidet sich stark, und beides braucht sorgfältige Absprache und ein Safeword.
Wie geht Resistance Play sicher?
Vereinbart ein Safeword oder ein Abklopfzeichen, das eindeutig Stopp heißt, denn „nein“ kann Teil des Spiels sein. Räumt scharfe Ecken und harte Möbel aus dem Weg und legt Schmuck ab. Lasst Hals und Kehle komplett aus, ebenso das Verdrehen von Gelenken und Druck auf den Brustkorb. Spielt auf einem Level, das ihr beide schafft, fragt in Pausen nach und plant Aftercare für Muskelkater und den Adrenalinabfall ein.