Kinks & Fetische – Was bedeutet Outercourse?
Outercourse
Outercourse ist jede Form von Sex ohne Penetration, etwa Küssen, Streicheln, Reiben, gemeinsame Masturbation oder Massage, bei der die Lust von allem außerhalb des Körpers kommt.
Was bedeutet Outercourse?
Outercourse ist ein englisches Wortspiel mit „intercourse“, dem Geschlechtsverkehr: Statt drinnen passiert alles draußen. Gemeint ist jede Form von Sex ohne Penetration, also Küssen, Streicheln, Reiben, gemeinsame Masturbation, Massage oder Körper an Körper. Ob Oralsex dazugehört, sieht jeder etwas anders. Manche meinen alles außer Vaginal- und Analverkehr, andere nur Haut an Haut. Im Deutschen kommt das alte Wort Petting dem am nächsten. Wichtig ist, dass ihr beide dasselbe meint.
Ist Outercourse Safer Sex?
Das Risiko ist geringer, aber nicht null. Herpes, HPV, Syphilis und Filzläuse werden auch über Hautkontakt übertragen. Bei Genitalkontakt helfen deshalb Kondome oder Lecktücher, und Oralsex hat eigene Risiken. Eine Schwangerschaft ist sehr unwahrscheinlich, aber möglich, wenn Sperma an oder in die Vulva gelangt, etwa über die Finger oder beim nackten Reiben. Ist euch das wichtig, haltet Sperma von der Vulva fern oder verhütet trotzdem.
Warum entscheiden sich Menschen für Outercourse?
Aus vielen Gründen: während der Periode, nach einer Geburt, bei Schmerzen beim Eindringen, bei Erektionssorgen, um mit dem nächsten Schritt noch zu warten oder einfach, weil es sich gut anfühlt. Wenn Penetration vom Tisch ist, fällt auch Druck weg. Ihr werdet langsamer, erkundet mehr vom Körper des anderen und entdeckt oft neue erogene Zonen. Viele Paare merken, dass der Orgasm Gap kleiner wird, wenn Sex sich nicht um Penetration dreht.