Kinks & Fetische – Was bedeutet Ganzkörperorgasmus?
Ganzkörperorgasmus
Ein Ganzkörperorgasmus ist ein Orgasmus, der weit über die Genitalien hinaus spürbar ist, mit Wellen aus Lust, Kribbeln oder Zittern, die sich in Bauch, Armen, Beinen und manchmal im ganzen Körper ausbreiten.
Was bedeutet Ganzkörperorgasmus?
Ganzkörperorgasmus ist kein medizinischer Begriff, sondern beschreibt, wie es sich anfühlt. Die Lust bleibt nicht in den Genitalien, sondern breitet sich als Wärme, Kribbeln, Zittern oder Wellen in Bauch, Brust, Arme und Beine aus. Manche sagen, sie wüssten dabei gar nicht mehr, wo der Orgasmus anfängt. Oft wird er mit Tantra und langsamem, atembewusstem Sex verbunden, er kann aber bei jeder Art von Sex passieren, allein oder zu zweit und bei Menschen jedes Geschlechts.
Wie bekommt man einen Ganzkörperorgasmus?
Einen Schalter dafür gibt es nicht, aber Langsamkeit hilft den meisten. Ein langer Spannungsaufbau, Edging und Berührungen am ganzen Körper statt nur an den Genitalien geben der Erregung Zeit, sich auszubreiten. Tiefes, ruhiges Atmen und bewusstes Lockerlassen von Kiefer, Schultern und Beckenboden statt Anspannen machen oft einen großen Unterschied. Manche bewegen beim Kommen auch das Becken oder lassen Töne raus, damit das Gefühl wandern kann. Sieh es als Experiment, nicht als Ziel.
Gibt es den Ganzkörperorgasmus wirklich?
Ja, viele Menschen berichten davon, auch wenn die Forschung dazu dünn ist. Bei jedem Orgasmus reagiert der ganze Körper: Puls und Atmung steigen, Muskeln ziehen sich zusammen und die Haut rötet sich oft. Ein Ganzkörperorgasmus scheint eine stärkere, bewusster erlebte Form davon zu sein. Wenn er bei dir nicht passiert, ist nichts falsch mit dir. Druck, eine besondere Art von Orgasmus zu erreichen, macht Lust meist schwerer, nicht leichter.