Kink Talk – Was bedeutet Verhütungspflaster?
Verhütungspflaster
Das Verhütungspflaster ist ein dünnes Pflaster auf der Haut, das Östrogen und Gestagen abgibt und so verhütet, wobei du es drei Wochen lang einmal pro Woche wechselst und dann eine Woche pausierst.
Was bedeutet Verhütungspflaster?
Der Name beschreibt es einfach: ein Pflaster zur Verhütung. Es ist dünn, quadratisch und gibt über die Haut ein Östrogen und ein Gestagen ab, also dieselben Hormonarten wie die Kombipille, die den Eisprung unterdrücken. Drei Wochen lang klebst du einmal pro Woche ein neues Pflaster auf, immer am selben Wochentag, dann folgt eine pflasterfreie Woche, in der meist eine Blutung kommt. Gut geeignet sind Po, Bauch, die Außenseite des Oberarms oder der Oberkörper, aber nie die Brust. Richtig angewendet ist es etwa so sicher wie die Pille.
Was tun, wenn sich das Pflaster löst?
Prüf jeden Tag, ob es fest klebt, besonders nach Duschen, Schwimmen oder Sport. Creme oder Öl haben an der Stelle nichts zu suchen, weil das Pflaster sonst schlechter hält. Hat es sich gelöst, steht im Beipackzettel, was zu tun ist, je nachdem, wie lange es ab war. Im Zweifel verhütest du zusätzlich mit Kondomen. Bei höherem Körpergewicht wirkt das Pflaster möglicherweise schwächer, frag also deine Ärztin oder deinen Arzt, ob es zu dir passt.
Welche Nebenwirkungen hat das Verhütungspflaster?
Weil es dieselben Hormonarten wie die Kombipille enthält, sind auch die Risiken ähnlich, darunter ein erhöhtes Thromboserisiko, vor allem wenn du rauchst. Möglich sind außerdem Hautreizungen unter dem Pflaster, ein Spannungsgefühl in der Brust und Kopfschmerzen. Das Pflaster ist verschreibungspflichtig, sprich also in deiner Frauenarztpraxis über deine Vorgeschichte. Vor STIs schützt es nicht, bei neuen Partnern bleiben Kondome wichtig.