Kinks & Fetische – Was bedeutet Hands-free-Orgasmus?
Hands-free-Orgasmus
Ein Hands-free-Orgasmus ist ein Orgasmus, bei dem niemand die Genitalien mit der Hand berührt, etwa durch Penetration, Prostata-Toys, Reiben, Nippelspiel oder tragbare Vibratoren.
Was bedeutet Hands-free-Orgasmus?
Hands-free ist Englisch und heißt „ohne Hände“. Gemeint ist ein Orgasmus, ohne dass Hände an Penis, Klitoris oder Vulva sind. Er kommt durch andere Reize, etwa Penetration, einen Prostata-Massager, Reiben am Partner oder an einem Kissen, Nippelspiel oder einen tragbaren Vibrator. Besonders beliebt ist das Ziel beim Prostataspiel, wo die Prostata die Arbeit macht und der Penis unberührt bleibt. Bei Menschen mit Vulva klappt es oft durch Reiben oder einen Vibrator, der an Ort und Stelle bleibt, während die Hände woanders beschäftigt sind.
Wie lernst du, hands-free zu kommen?
Mit Geduld und Übung. Bau die Erregung langsam auf, bleib entspannt und widersteh dem Drang, an die Genitalien zu greifen, wenn es intensiv wird. Tiefes Atmen und abwechselndes Anspannen und Lockerlassen des Beckenbodens können dich über die Schwelle bringen. Viele brauchen mehrere Anläufe, bis es klappt, also bewerte den ersten Versuch nicht. Nimm Toys, die dafür gemacht sind, und bei Prostata-Toys reichlich Gleitgel und einen breiten Fuß. Zu zweit hilft es, vorher auszumachen, dass es ein Experiment ist, damit sich niemand als gescheitert fühlt.
Ist ein Hands-free-Orgasmus besser?
Nicht besser, nur anders. Manche beschreiben ihn als länger oder stärker im ganzen Körper, andere als ziemlich ähnlich. Hands-free zu kommen, macht niemanden besser im Bett. Sieh es als spielerische Herausforderung, nicht als Prüfung. Wenn du lieber Hand oder Toy an den Genitalien nutzt, ist das genauso gut.